Schon vorbei
2023
25.06.2023 TAGESAUSFLUG NACH SCHOPFLOCH
2022 wurden der Träger- und Förderverein Synagoge Memmelsdorf und die Fast-nachtsgesellschaft Medine Schopfloch mit dem Heimatpreis Bayern ausgezeichnet. Ein schöner Anlass für einen Besuch in Schopfloch. Ein weiterer Anlass: Der letzte Vorsteher der jüdischen Gemeinde Memmelsdorf, Louis Lauchheimer, stammte aus Schopfloch. Ein dritter Grund: in Schopfloch hat sich die Sondersprache „Lachoudische“ erhalten.
Das Lachoudische geht zurück auf Handelstätigkeiten der Juden und Wanderjahre der Schopflocher Maurer. Vor allem von der älteren Generation wird Lachoudisch noch benutzt und gepflegt. Das Wort Medine stammt aus dem Lachoudischen und lässt sich mit Heimat übersetzen.
Nach einer Führung durch Schopfloch und über den jüdischen Friedhof übt Bürgermeister Oswald Czech mit uns Lachoudisch. Am Nachmittag besuchen wir Dinkelsbühl.
Wir werden mit Privat-PKW reisen. Abfahrt geplant 8 Uhr in Memmelsdorf, evtl. Treffpunkt in Baunach, um in Fahrtgemeinschaften weiter zu fahren. Rückkehr gegen 20.00 Uhr
Kosten: 30 € für Mitfahrer, 10 € für PKW-Fahrer (erhalten 20 € pro Mitfahrer)
Informationen und Anmeldung: Iris Wild, 09544-985044, info@synagoge-memmelsdorf.de
7. JUNI 2023, 19.00 UHR, SYNAGOGE GLEUSDORF
VORTRAG „SCHUTZHERREN UND SCHUTZJUDEN“
Jahrhunderte brauchten jüdische Familien den Schutzbrief, um sich in einem Ort niederlassen zu können. Wie und warum ist dieses System entstanden? Was wurde in den Schutzbriefen geregelt? Gab es für andere Gruppen ähnliche Regelungen? Welche Unterschiede gab es in den Regionen und was war bei uns in der Gegend typisch? Viele Fragen gibt es zu diesem Thema. Dr. Riccardo Altieri, Leiter des Johanna-Stahl-Zentrums in Würzburg, wird sie beantworten.
Eintritt frei
2., 9., 16. und 23.05.2023, 18.00 - 21.00 UHR
DÄMMERSCHOPPEN in der SYNAGOGE MEMMELSDORF
Sie können die Ausstellung „Antisemitismus für Anfänger*innen“ besichtigen oder einfach auf ein Glas Wein und zu einem Gespräch kommen.
06.05.2023, 17.00 UHR, SYNAGOGE MEMMELSDORF
WAS KENNEN WIR? WAS KENNEN WIR ANDERS?
Vermittlung von Glaubensinhalten und religiöser Kultur für „Anfänger“
Bibeln für Kinder und Jugendliche werden gelesen, vorgelesen und die in ihnen enthaltenen Bilder werden ggf. in der Familiegemeinsam angeschaut. Sie dienen zunächst der Einführung in den Glauben, vermitteln aber auch Wissen und Kenntnisse von den Geschichten und Figuren, auf die man – zumindest im westlichen Kulturraum – immer wieder stößt: in Kirchen, am Wegrand, in der Kunst, der Dichtung, der Musik und nicht zuletzt bei den Vornamen in der Bevölkerung. Es ist daher nicht unerheblich, dass man sich genau anschaut, was mit welchen Mitteln in Kinderbibeln vermittelt wird, d.h. welche Auswahl getroffen wird, ob und wie Erzählungen sich unterscheiden, wie das Verhältnis von „Alter Bibel“ und „Neuem Testament“ ist und wie Texte und Bebilderung aufeinander bezogen sind. Die Teilnehmer des Workshops werden anhand von Text- und Bildmaterial diese Fragen bearbeiten und ihre Einschätzung und ihr Urteil diskutieren.
Ina Karg, einst Gymnasiallehrerin in Bayern und Prag, später Professorin der Universität Göttingen, jetzt Pensionistin, Vorstandsmitglied
Der Eintritt ist frei
30.04.2023, 14.00 UHR, SYNAGOGE MEMMELSDORF
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
"ANTISEMITISMUS FÜR ANFÄNGER"
Darf man über Antisemitismus lachen? Myriam Halberstam ist der Meinung: Ja, man darf. Cartoons erfassen überspitzt die Situationen, in denen Jüdinnen und Juden immer wieder mit den absurdesten Fragen und Nebensätzen konfrontiert werden. Dabei setzt die Ausstellung ganz auf Humor und einen leichten Zugang zum Thema.
Gerhard „Gige“ Brunner aus Nürnberg bringt mit seiner Gitarre jazziges Feeling in den Raum.

ÖFFNUNGSZEITEN DER AUSSTELLUNG
Samstags und Sonntags, 14.00 - 17.00 Uhr. Auch am 1. Mai
Dienstags: Dämmerschoppen 18.00 - 21.00 Uhr
Die Ausstellung wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben" des BMFSFJ.

2022
04.09.2022, Synagoge Memmelsdorf
DRACHENTÖTER, DIEBESGUT UND EIN STREITBARER LEHRER.
Texte aus Memmelsdorfs jüdischer Vergangenheit umrahmt von Musik. Mit Barbara Schofer und Ina Karg.
Beginn wird noch bekannt gegeben
3. Mai 2022, 19:00 Uhr, Synagoge Gleusdorf
Jüdisches Wirtschaften im ländlichen Raum
Vortrag von Rebekka Denz
Der Frage, wie Juden und Jüdinnen im ländlichen Raum ihren Lebensunterhalt bestritten, steht im Mittelpunkt des Vortrags. Juden auf dem Land verdienten ihr Geld zumeist als Hausierer, Klein- und Viehhändler. Um 1900 waren jüdische Familien häufig Wegbereiter der Moderne, da sie als erste am Ort Gebraucht-, Kolonial- und Gemischtwarenhandel mit festen Ladengeschäften betrieben. Da Juden traditionell kein Grundbesitz gestattet war, konnten sie keine Landwirtschaft betreiben. Aus diesem und weiteren Gründen unterschied sich die Berufsstruktur der jüdischen Bevölkerung in wesentlichen Punkten von ihrer christlichen Nachbarschaft. Im Vortrag wird das Berufsbild der jüdischen Bevölkerung auch im Vergleich mit der christlichen Bevölkerung behandelt.
Zur Referentin: Rebekka Denz, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Judaistik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, und des Israel Jacobson Netzwerks in Niedersachsen.
3. April 2022, Start 11:00 Uhr an der Synagoge Gleusdorf
Wanderung auf dem Geschichtspfad
2012
15. Juni 2012, 19 Uhr
Kulturtage in der Synagoge Memmelsdorf (Ufr.)
2.September 2012
Abgelegt - Die Memmelsdorfer Genisa
2011
Juli 2011
Führung auf dem jüdischen Friedhof Ebern durch Prof. Dr. Stefan Rohrbacher
In der Synagoge Memmelsdorf (Ufr.) können Sie Forschungsergebnisse von Prof. Rohrbacher in einer Bildschirmpräsentation ansehen. Ausgewählte Grabsteine wurden übersetzt und das Wissen über die begrabene Person gezeigt.
15.-17.7.2011
Viktor Ullmann - Wer?
In diesem Workshop nimmt uns Dr. Ingo Schultz mit auf eine Entdeckungsreise in die deutschsprachige und die Prager Musikszene des frühen 20. Jahrhunderts. Viktor Ullmann war Kompositions- schüler von Arnold Schönberg. Er wirkte am Neu- en Deutschen Theater in Prag und an der Oper in Aussig. Er schuf eines der wichtigsten sinfoni- schen Werke des 20. Jahrhunderts. Trotzdem kennt kaum noch jemand sein Werk. Denn seine Musik wurde als “entartet” verboten.
Auch in der Biografie Ullmanns gibt es vieles wie- derzuentdecken. Er versuchte in der nationalistisch aufgeheizten Stimmung der 20er und 30er Jahre zwischen Deutschen und Tschechen zu vermitteln.
Dr. Schultz verfügt über ein umfangreiches, le- bendiges Detailwissen und er kann auch absolu- ten Laien das Schöne und Besondere an Ullmanns Musik zeigen. Die Schwerpunkte des Workshops liegen auf der Oper „Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung“ und auf den Werken, die in der Matinee am Sonntag zu hören sind.
Dr. Ingo Schultz studierte Schulmusik in Hannover und Musikwissenschaft in Marburg, wo er auch promovierte. Seit 1989 forscht und publiziert er intensiv über Viktor Ullmann und seine Zeitgenos- sen, zum Prager Musikleben der Zwischenkriegs- zeit, Theresienstadt, der sogenannten ‚Freizeitge- staltungʼ und zum Holocaust. Seine Biografie über Viktor Ullmann erschien 2008 im Bärenreiter Verlag.
In Zusammenarbeit mit der Sudetendeutschen Jugend Bayern
17.7.2011, 11 Uhr
Matinee mit Werken von Viktor Ullmann
Peter Rosenberg und Solisten der Bamberger Symphoniker spielen Werke von Viktor Ullmann aus der Zeit 1939 - 1943:
3. Streichquartett, op.46
Drei Lieder für Singstimme und Streichtrio
Variationen und Doppelfuge op 3c über ein
Thema von Schönberg (op 19,4)
Mitwirkende:
Peter Rosenberg, Violine
Vladislav Popyalkovsky: 2. Violine Yumi Nishimura: Viola
Ju Youn-A: Violoncello
Astrid Kessler: Sopran
Synagoge Memmelsdorf/Ufr., Judengasse 6, 96190 Untermerzbach
Sonntag, 17.7.2011, 11 Uhr
frei, um eine Spende wird gebeten
2010
6. Juni 2010, 18 Uhr
Serenaden-Abend
Ernst von Dohnányi (1877 - 1960)
Serenade in C-Dur op. 10 für Streichtrio
Marcia - Romanza - Scherzo - Tema on Variazioni - Finale - Marcia
Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Serenade in D-dur op. 8 für Streichtrio
Marcia - Adagio - Menuetto - Adagio/Allegro - Allegretto alla Polacca - Andane - Marcia
Mitwirkende
Peter Rosenberg - Violine
Yumi Nishimura - Violine
Prof. Siegmund von Hausegger - Violoncello
Künstlerische Leitung: Peter Rosenberg, Erster Konzertmeister der Bamberger Symphoniker
Der Eintritt ist frei. Um eine angemessene Spende wird gebeten.
27. Juni bis 1. August 2010
DIE KAHNS AUS MEMMELSDORF IN UNTERFRANKEN
The Kahns of Memmelsdorf Lower Franconia
LEBENSGESCHICHTEN EINER JÜDISCHEN FAMILIE
Das Projekt entwickelte sich aus der Ausstellung "Ins Licht gerückt, Jüdische Lebenswege im Münchner Westen", die 2008 in der "Pasinger Fabrik" gezeigt wurde. Doris Barth und Almuth David, Mitglieder der Geschichtswerkstatt "Jüdisches Leben im Münchner Westen", führten die Forschung fort. Ging es zunächst um die Münchner Zeit der Familie Kahn aus Memmelsdorf in Unterfranken, ergaben die Nachforschungen der beiden Kuratorinnen eine Fülle von Material zur Großfamilie, die weit über den Rahmen der Münchner Ausstellung hinausging. Intensive Recherchen und tatkräftige Unterstützung durch Nachkommen ermöglichten es, auch die Lebensgeschichten weiterer Familienmitglieder zu rekonstruieren, sodass ein umfassendes Portrait der Familie Kahn über sechs Generationen enstanden ist.
Flyer zur Ausstellung "DIE KAHNS AUS MEMMELSDORF IN UNTERFRANKEN"
"THE KAHNS OF MEMMELSDORF LOWER FRANCONIA"
9 Juni 2010, 19:00 Uhr
Der "Fall Lauchheimer". Vom Ende der jüdischen Gemeinde Memmelsdorf (Ufr.)
Vortrag von Heike Tagsold
Was bedeutet »Ende einer jüdischen Gemeinde«? Wer für Memmelsdorf nur nach einem konkreten Datum sucht, findet statt dessen eine Chronik widersprüchlicher Ereignisse, die zum Nachdenken zwingt. Denn es geht dabei nicht um Daten, Statistiken oder Listen, sondern um Menschen und ihr Handeln. So hielt der letzte Vorstand Louis Lauchheimer von Nürnberg aus seine Gemeinde noch aufrecht, als Memmelsdorf längst als »judenfrei« galt.
Ein Vortrag in der Synagoge Memmelsdorf (Ufr.) schildert die Stationen des Endes der jüdischen Gemeinde. Die Historikerin Heike Tagsold, Mitarbeiterin des Nürnberger Instituts für NS-Forschung, beschreibt dabei vor allem die Rolle des »Falles Lauchheimer«.

12. September 2010
S´ hot der regn ojfgehert
Kammerkonhzert mit Werken der Neuen Jüdischen Schule
Franziska Dillner-Koch, Mezzosopran
Nicolae Ciornii, Violine
Stefan Eder, Klavier
Die drei Interpreten des Abends, Franziska Dillner- Koch/ Mezzosopran, Nicolae Ciornii/ Violine und Stefan Eder/ Klavier, gründeten das ensemble timbre actuel 1996 und verstehen sich als Kammerensemble für Musik des 20. und 21. Jahrhun- derts mit besonderem Schwerpunkt auf jüdischer Musik.
Die meisten Komponisten und Kompositionen dieses Konzertes teilen ein ähnliches Schicksal: Von den Diktaturen in Deutsch- land und Russland verfolgt und verboten und schließlich seit et- wa 70 Jahren vergessen. Nur durch akribische Suche gelingt es dem Pianisten Stefan Eder vergessene Lieder und Kompositionen wiederzufinden und mit dem ensemble timbre actuel den eigentümlichen Reiz, der dieser Musik innewohnt, wieder lebendig werden zu lassen. Erst langsam wird man sich der Existenz und des Wertes dieser Musik bewusst und so gibt es bei diesem Konzert sicher viel Neues aus der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken. Ruhige und emotionale Stücke mischen sich mit lebendig vorgetragener Fröhlichkeit der jüdischen Kultur, die lange auch die Dörfer und die Gegend der Haßberge prägte und bereicherte. Das Konzert zeigt, dass es über die bekannte Klez- mermusik hinaus noch ganz an- dere Seiten der jüdischen Musik- tradition zu hören und zu genie- ßen gibt.
Die Veranstalter, der Sinnzeit- Gestalter Johannes Simon gemeinsam mit dem Synagogen- verein Memmelsdorf, können so in besonderer Art und Weise ein musikalisches Berührtwerden von Sinnen und Seele garantieren und laden herzlich zu diesen beiden Konzerten ein.
Mit freundlicher Unterstützung von: Teeblatt Haßfurt - www.kalineo.de Leseinsel Ebern - www.leseinsel-ebern.de Musikhaus Thomann Treppendorf – www.thomann.de
2009
20.6.2009, 19.30 Uhr Kulturtage in der Synagoge Memmelsdorf
Sch ́ma jisroel
Jüdische Musik aus den böhmischen Ländern
Ensemble Moravia Cantat
Mit Musik und Texten von Viktor Ullmann, Moritz Deutsch, Leon Kornitzer, Max G. Löwenstamm, Moritz Wallerstein, Moritz Tintner, Saul Friedländer und Otto Abeles.
Seit dem 10. Jahrhundert lebten und leben Juden in den böhmischen Ländern. In der von mehreren Kulturen geprägten Tradition Böhmens und Mährens spielte neben der tschechischen und deutschen die jüdische Kultur eine bedeutende Rolle. Prag (Praha) als Zentrum der böhmischen Juden und Nikolsburg (Mikulov) als Zentrum der mährischen Juden waren bedeutsame Stätten jüdischen Lebens, jüdischer Kultur und jüdischer Gelehrsamkeit in Europa.
Moravia Cantat widmet sich der Musik aus den böhmischen Ländern. Ein besonderes Anliegen des Ensembles ist es, die vielfältigen musikalischen Gemeinsamkeiten und Wechselwirkungen zwischen Deutschen, Tschechen und Juden in dieser Region aufzuzeigen.

10.Juli um 18.30 Uhr
Plakate aus Theresienstadt 1941 - 1945
Eine Ausstellung des Adalbert-Stifter-Vereins München
in der Synagoge Memmelsdorf/Ufr
vom 10.7. bis 16.8.2009
Die Ausstellung zeigt selbstgestaltete Veranstaltungsplakate von Häftlingen des als „Ghetto“ bezeichneten Theresienstädter Konzentrationslagers, mit denen sie zu ihren Opernaufführungen, Kabarettvorstellungen, klassischen und modernen Konzerten, Chorabenden und wissenschaftlichen Vorträgen einluden. Obwohl sie unter menschenunwürdigen Umständen dahinvegetierten und ihre Situation so gut wie ausweglos war, fanden sie Zeit und Kraft für kulturelle Aktivitäten und setzten damit im Angesicht des Todes ein Zeichen gegen die Entmenschlichung. Dank der Vermittlung des Historikers Dr. Rudolf Wlaschek, Mönchengladbach, konnten in dieser Ausstellung erstmals deutschsprachige Plakate aus der sogenannten Hermann-Sammlung in Theresienstadt ausgestellt werden.
Die Ausstellung wird am Freitag, 10.Juli um 18.30 Uhr mit einer Einführung durch Anna Knechtel M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin des Adalbert-Stifter-Vereins, eröffnet.
Öffnungszeiten: donnerstags und sonntags von 13-17 Uhr
2008

2007
18. März 2007, 11.15 Uhr
Ulrich Knufinke „erinnertes vergessen“
Eröffnung der Ausstellung mit einer Einführung durch den Künstler
In vielen deutschen Städten und Dörfern erinnert nichts mehr an ehemalige Synagogen. Wo einst Gottesdienst gefeiert wurde befinden sich heute Parkplätze, Wohnkomplexe oder Einkaufszentren – oft nicht einmal durch eine Hinweistafel gekennzeichnet.
Ulrich Knufinke hat sich auf die Spuren dieser „vergessenen Synagogen“ begeben und Erinnerungsorte, die keine mehr sind, in Fotografien festgehalten. Seine Ausstellung „erinnertes vergessen“ zeigt – wertfrei aber eindringlich – eine Auswahl „unerkannter Synagogen“ in Deutschland mit Schwerpunkt Franken. Memmelsdorf ist die letzte Station dieser Wanderausstellung, die bereits in vielen jüdischen Museen zu sehen war.
„erinnertes vergessen“ ist bis Sonntag, den 6. Mai 2007 in der Synagoge Memmelsdorf (Ufr). zu sehen.
Ein Katalog ist erhältlich.


2006
28 März 2006, 19:00 Uhr
Frühlese: Es bleibt noch viel zu sagen...
Lesung mit Cornelia Gutermann-Bauer und Günter Bauer (Turmalin-Theater) zu Leben und Werk der Lyrikerin Rose Ausländer
7. April 2006 Mesusa-Basteln
18 BIS 21 MAI 2006
EXKURSION "JÜDISCHES BERLIN“
21. Mai 2006
Museen und junge Besucher - Internationaler Museumstag 2006
Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
14.00 Uhr Spurensuche für 10-14jährige und Führung für Erwachsene
16.00 Uhr Entdeckungsreise für 6-10jährige und Führung für Erwachsene
08 Juli 2006, 18:00 Uhr
Die blühenden Gärten Andalusiens
Barbara Schofer (Gesang/Rezitation) und Klaus Jäckle (Gitarre)
erinnern mit Gitarrenstücken, Balladen und ausgewählten Texten an die Blüte des sefardischen Judentums im Süden Spanien
9. Juli 2006, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Fußball, Klezmer und mehr – Synagogenfest in Memmelsdorf (Ufr.))
Fußballweltmeisterschaft in Deutschland: Auf Marktplätzen und in Gaststätten werden die Spiele übertragen, Geschäfte bieten Kitsch und Krempel für zukünftige Weltmeister aller Nationen, die sich in hupenden Autos lautstark feiern. Fußball ist überall zur Zeit. Was aber macht ein Fußball in der Synagoge Memmelsdorf? Ist er nur Spielerei zur WM oder steckt ein tieferer Sinn dahinter, der mit Fußball vielleicht gar nichts zu tun hat?
Die aktuelle Sonderausstellung in der Synagoge Memmelsdorf (Ufr.) greift diese und andere Fragen auf. In einer „kleinen Führung durch eine kleine Sonderausstellung“ um 11.00 Uhr erfahren künftige Weltmeister und Fußballmuffel die Antworten.
Für die richtige Feststimmung sorgt ab 15.00 Uhr die Gruppe Inspiration aus Bamberg mit einem Klezmer-Konzert in der Synagoge. Der Eintritt ist frei.
Vor und nach dem Konzert ist Zeit für Kaffee und Kuchen, Gespräche und Entdeckungen im Hof vor der Synagoge. Der Träger- und Förderverein lädt alle Interessierten herzlich ein.
10 September 2006, 18:00 Uhr
Deutsch-Jüdische Kulturtage Synagoge Memmelsdorf
Konzert zum 150.Todesjahr von Robert Schumann
und Heinrich Heine
Robert Schumann (1810 – 1856)
Klaviertrio d-Moll op.63
Liederzyklus „Dichterliebe“ op. 48 nach Gedichten von Heinrich Heine (1779 – 1856)
Prof. Dr. Martin Zenck (Universität Bamberg): „Heinrich Heine und Robert Schumann.
Dokumente und Interpretationen zu einer glücklichen deutsch-jüdischen Begegnung im 19. Jahrhundert“
Mitwirkende:
Christoph Amtmann, Klavier (Musikhochschule München)
Werner Dörmann, Klavier (Musikhochschule Nürnberg)
Prof. Siegmund von Hausegger, Cello (Musikhochschule Nürnberg) Thomas Jesatko, Gesang (Nationaltheater Mannheim)
Peter Rosenberg, Violine (Bamberger Symphoniker)
Dieses Konzert ist der Auftakt zu den Deutsch-Jüdischen Kulturtagen, die in Zukunft als jährlicher Zyklus in der Synagoge Memmelsdorf stattfinden. Künstlerischer Leiter ist Peter Rosenberg, Erster Konzertmeister der Bamberger Symphoniker.
18. Oktober 2006, 19.00 Uhr
Herbstlese 2006 „Auf den Spuren von Ignatz Bing“
Vortrag des Kreisheimatpflegers Günter Lipp
Ignatz Bing (1840-1918) entstammt einer jüdischen Familie aus Memmelsdorf. Er wurde bekannt als Entdecker der nach ihm benannten „Bing-Höhle“ bei Streitberg und Gründer der Nürnberger Metallwarenfabrik Gebrüder Bing, die unter anderem international anerkannte Blechspielwaren produzierte. In seinem Geburtsort Memmelsdorf erinnert seit April 2006 eine Gedenktafel an ihn.
Kreisheimatpfleger Günter Lipp berichtet in seinem Vortrag über bekannte und unbekannte Aspekte aus dem Leben des bedeutenden Unternehmers.
Sonntag, 22. Oktober 2006, 11.00 Uhr
Was bleibt...
Eine Familiengeschichte im Karton
eingepackt – deponiert – vergessen?
Teile der Ausstellung "Was bleibt - eine Familiengeschichte im Karton" sind in der Dauerausstellung zu sehen.
Am gleichen Tag stellten Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern ihre Forschung zur Familie Nordheimer vor. Entstanden ist ein digitale Präsentation des Stammbaums der Familie.
20.12.2006
Kindertanzgruppe Baunach zu Besuch in der Synagoge

2005
September 2005
Tag des offenen Denkmals
25 September 2005
Eröffnung des Informationsraums
Eine Zusammenarbeit mit Schülerinnen des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern

9. November 2005
Herbstlese - Lesung des Autors Klaus Gasseleder
aus seinem Buch „Zwei Gesichter“.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Hassberge.
2004
12. Juli 2004 Eröffnung
11. Juli 2004
Festakt zur Eröffnung

Ausstellung Der Forschung von Cordula Kappner zu Memmelsdorf
27. Juni BIS 19. September 2004
Ausstellung Fragmente der Geschichte - Die Genisa der Synagoge Memmelsdorf

12. SEPTEMBER 2004
ENGEL IN FETZEN
Ostjüdische Geschichten, gespielt und erzählt mit Geige und Papier von Jörg Baesecke
2003
denkmal Aktiv - Kulturerbe macht schule
Der im Istzustand konservierte Synagogehauptraum stellt einen „Entdeckungsraum“ für Spuren zur Geschichte, zur jüdischen Religion und zum Selbstverständnis einer jüdischen Landgemeinde dar. Dies soll für die Schulen im Umkreis genutz werden, um den Jugendlichen ein lebendiges Herangehen an diese Themen zu ermöglichen.
Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern entwickelten das pädagogische Konzept, die Thement für den Informationsraum und erstellten Material für Gruppenbesuche.
Flyer Lernort Synagoge - Spuren erzählen die Geschichte einer jüdischen Landgemeinde
21. September bis 12. Oktober 2003
"Blickwechsel" - Zusammenleben von Juden und Christen in Bayern
Eine Wanderausstellung des Vereins zur Förderung des christlich-jüdischen Gesprächs in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
1999
5. bis 22. August 1999
Zweites Trinationales Workcamp
Mit Jugendlichen aus Jerusalem, Stettin und Bayern in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring.
1998
4. bis 21. August 1998
Trinationales Workcamp
Bereits während der Bau- und Renovierungsphase fanden 1998 und 1999 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring zwei trinationale Workcamps mit Jugendlichen aus Jerusalem, Stettin und Bayern statt. Erste Baumaßnahmen wie die Entfernung nachträglich eingezogener Wände in den Nebenräumen oder die Aushebung des Fundaments für den Anbau wurden gemeinsam vorgenommen. Den Workcamps folgten weitere internationale Begegnungen im Rahmen von Schüleraustauschprogrammen.
Den ausführlichen Bericht über die Bedeutung des Workcamps für die weiter Arbeit des Vereins finden Sie hier























































































































